Neuigkeiten

Erlebnisbericht zur Ü18-Toben-Veranstaltung von CGL-NRW

Erlebnisbericht von meinem ersten Besuch mit unserer Community zum Ü18-Toben im TIKI-Kinderland in Solingen.

Ein kleines Vorwort
Für mich war der Abend ein super tolles Erlebnis, mit viel Spiel, Spaß und Lachen und interessanten Gesprächen mit unseren Caregivern und Littles. Vor allem, was mir das wichtigste an diesem Abend war, dass ich unsere Leute mal alle persönlich kennenlernen durfte und das war in dieser tollen Location ganz einfach.

Die Anfahrt
Aus Hagen fuhr ich gemütlich über die A1 und anschließend über die A46 die Strecke von knapp 60km in gut 50 Minuten. Über die A46 kommend liegt das TIKI-Kinderland dann sehr zentral in Solingen Stadt Mitte. Ansonsten ist es auch gut vom Solinger Hauptbahnhof aus innerhalb von 15 Minuten per Bus erreichbar.

Vor Ort
Unsere Truppe traf sich gegen 19:15 Uhr auf dem großen Parkplatz vor dem TIKI-Kinderland. Ab 19:30 Uhr war Einlass und schon vorher warteten bereits viele Besucher vor dem Eingang. Ich denke mal, dass jeder die Spielzeit bis maximal 24 Uhr voll ausnutzen wollte.

Der Eintrittspreis und die Preise für Essen und Getränke waren soweit überschaubar (naja schließlich will der Betreiber auch noch was verdienen) Der Eintritt kostete 10€ pro Person, außerdem gab es eine Gastronomie innerhalb des TIKI mit Pizza, Pommes, Softdrinks u.v.m. (eigenes Essen und eigene Getränke durften nicht mitgebracht werden)

Im TIKI stehen den Gästen dann Spinte für Wertsachen und eine Garderobe für Jacken zur Verfügung. Die Garderobe kostete pro Jacke 1€ und eine Kiste für Schuhe und anderes Kleinzeug 2€ an dem Abend (aber aufgepasst! um die Spinte nutzen zu können, müsst ihr euer eigenes Vorhängeschloss mitbringen) Ein kleines Manko gab es dann allerdings doch noch und zwar gibt es keine Umkleidekabinen im TIKI, daher meine Empfehlung: „Vorher eine bequeme Sporthose und ein T-Shirt anziehen oder drunter ziehen, damit man nicht viel Zeit mit umziehen vergeudet“

Ansonsten bietet das TIKI-Kinderland eine coole Abenteuer-Location mit vielen Spielgeräten, u.a. einem großen Kletterlabyrinth, ein XXL-Trampolin, Rutschen, einem Bällebad und vielem mehr. Die Geräte und Flächen waren insgesamt alle sauber und ordentlich aufgeräumt. Jedenfalls war die Location am Anfang ordentlich aufgeräumt 😉

Ich hatte noch gescherzt, dass der Azubi jeden Abend die Bälle im Bällebad wieder nach Farben sortieren muss und der Chef am nächsten Morgen zu ihm sagt: „Hey hab dich verarscht!“

Letztendlich hatte ich nicht erwartet, dass sooooooooooooo viele erwachsene Kinder dort auftauchen würden. Wie erwähnt warteten beim Einlass bereits viele, aber zum Schluss waren es sicherlich mehr als 350 Besucher gewesen, die an diesem Abend da waren. Zum Glück bot das TIKI mehr als genug Platz für alle Besucher und es standen viele Tische und Stühle zur Verfügung, die man sich zu Gruppen zusammenstellen durfte, um sich dort seine Basis zu errichten. Außerdem konnte man seine Klamotten, Schuhe und Rucksäcke, wenn man sie nicht kostenpflichtig an der Garderobe abgeben wollte, ganz einfach auf die Stühle und unter die Tische packen.

Überraschung des Abends
Was mich aber an dem Abend besonders überraschte, war, dass im TIKI auch noch andere Littles und Littlegruppen aus anderen Communitys rumliefen. Dabei waren die einen mehr und die anderen weniger offensichtlich mit entsprechendem Little Outfit unterwegs. ABER DAS TOLLSTE WAR, dass es niemanden gestört hat. Alle Besucher lebten ihr inneres Kind aus und die Littles mussten keine Angst vor komischen Blicken haben. Vielmehr waren alle echt gut gelaunt, freundlich zueinander und, was ich ganz besonders toll fand, dass unsere Littles super schnell littlehaftig littelig in den Littlespace abtauchen konnten und total verspielt und kuschelig wurden. Schon eine halbe Stunde nachdem wir unsere Basis errichtet hatten, sah ich unsere Littles mit roten Köpfen rumtoben, laufen, springen und lachen.

Das Highlight des Abends war für unsere Bande dann noch das Weihnachtswichteln und später die Eroberung des Bällebads. Das Verteilen der Geschenke hatte eine unserer Littles mit einem, im Vorfeld sehr gut ausgeklügeltem, Zahlen-Geschenke-Kombinations-Auswahl-Systemverfahren (oder kurz „Klebezettel“) möglich gemacht. Ich behaupte mal, dass die Geschenke durchweg gut angekommen sind und jeder sich über sein Geschenk gefreut hat. Jedenfalls habe ich keine Beschwerden gehört. Ich zum Beispiel habe ein Premium Deluxe Knusperhäuschen von Herr Dr. Oetker höchstpersönlich geschenkt bekommen. Oh man, meine Küche wird so was von versaut aussehen, wenn ich damit fertig bin.

Knapp eine Stunde vor Schluss hatten unsere Littles dann noch das Bällebad mit 12 Personen erobert. Wobei mir dann auch der eine oder andere Ball direkt an den Kopf geflogen ist (einen ganz lieben Dank an dieser Stelle an unsere treffsichern Littles)

Mein Fazit
Mein Fazit für den Abend ist durchweg positiv und ich bin mir sicher, dass unsere Gruppe bestimmt nicht das letzte Mal im TIKI-Kinderland gewesen ist. Das TIKI Kinderland ist ein little-haftig little-tastischer Ort, sowohl für Caregiver als auch für Littles an dem unsere Littles mal richtig littelig sein dürfen.

Passe ich zu euch?

„Passe ich zu euch, wenn ich Adult Baby, Diaper Lover oder Ageplayer bin?“

Diese oder ähnliche Fragen bekommen wir, als CG/L Stammtisch, nicht selten. Und auch für mich ist diese Frage bisher gar nicht so eindeutig zu beantworten, da in all diese Begrifflichkeiten so viel interpretiert werden kann und „Caregiver und Little“ verhältnismäßig neue Begriffe in der Szene sind. Am ehesten würde ich sagen, ja klar, unbedingt.

Zuerst möchte ich die Begriffe Fetisch und Lifestyle als unterschiedliche Gewichtungen zwischen „sexuell“ und „non-sexuell“ definieren, wobei das eine auch immer Teil des anderen sein kann.

Nun haben wir für uns den Lifestyle-Begriff eingeführt und diesen mit dem inneren Kind und einem individuell gefühlten Lebensalter verbunden. Ebenso gehören dazu Menschen, die sich um dieses innere Kind kümmern möchten. Doch kann der Übergang von „Fetisch“ zu „Lifestyle“ sehr schleichend sein. Denn ganz offensichtlich gibt es diesen Lifestyle bereits seit Jahrzenten, ohne ganz spezifisch einen Begriff dafür zu haben. So kann alles und nichts dazu gehören, sowie dazu auch immer Sex gehören kann, aber nicht muss. Außerdem benennen die meisten altbekannten Begriffe und Abkürzungen meist eher eine oder mehrere bestimmte Vorlieben, ohne einen offensichtlichen Fetischbezug.

Ich möchte nun einmal im speziellen auf den Begriff des „Ageplay“ eingehen. Als Lifestyle geht es uns um Authentizität des inneren Kindes. Es wird nicht „nur so getan als ob“, sondern es geht um echte Gefühle und einem kindlichen Mindset. Wogegen das Spielen einer Rolle eher dem Schauspieler zuzuschreiben ist. Aber Moment, unterscheiden sich nicht gerade die guten von den schlechten Schauspielen darin, dass sie ihre Rolle „sind“ und sich vollkommen in sie hineinfühlen? Und zeigt uns nicht auch die Psychologie, dass wir uns alle letztlich in unterschiedlichste Rollen begeben und diese so gut spielen, dass wir – zumindest in Bezug auf die jeweilige Rolle – vollkommen authentisch sind?

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf, kommen mir folgende Thesen in den Sinn.

1. Little sein bedeutet authentisch sein
2. Little sein bedeutet alle Rollenbilder zu vergessen

Also was unterscheidet nun den Ageplayer vom Little? Alles und nichts. Es ist mehr eine Frage der Authentizität, ob man nur so tut als wäre man ein Kind oder ob man sich so fühlt und teils unbewusst ebenso agiert. Doch sollte es auch klar sein, dass es einigen z.B. durch Erziehung und Erfahrung nicht leichtfällt authentisch zu sein oder sich so sehr fallen zu lassen, dass sich ihr inneres Kind zeigt. Das zu erreichen ist ein langer Prozess, der durch Situation, Umgebung, Kleidung, Lebensstil, Gleichgesinnte, etc. erleichtert werden kann.

Somit möchte ich festhalten: Zu uns passt jeder, der daran interessiert ist, seine Kindheit auf ganz besondere Weise wieder- oder neu zu entdecken. Oder Menschen die an der Beziehungsdynamik zwischen Caregiver und Little interessiert sind, ob innerhalb einer festen oder platonischen Beziehung.

Und es sollte klar sein, Toleranz ist unser größtes Gebot. So muss man immer damit rechnen, dass es die unterschiedlichsten gefühlten Lebensalter gibt und somit keine Abneigung gegen die Tatsache bestehen darf, dass einige von uns Windeln tragen, Schnuller benutzen oder andere Dinge mögen, die allgemein eher Babys oder Kleinkindern zugeordnet werden.

Liebe Grüße
Leonie ♥

Vorläufiger Website Release

Hallolo ihr Lieben!

Um nicht länger warten zu müssen, gibt es nun das erste Release der Webseite. Das Design lässt noch absolut zu wünschen übrig, momentan geht es nur um Funktionalität und eine bessere Möglichkeit der Organisation bzgl. News, Veranstaltungen, Mitgliederinfos, Links, etc.

Wir freuen uns über jegliche Anregungen und Ideen zur Seite. Ein Logo ist auch bereits in Arbeit, ich sag nur Gänseblümchen 😉 Man darf sich darauf freuen.

Vorerst dient die Seite hauptsächlich zur Information für Mitglieder. Nach der Registrierung bekommt ihr einen passenden Aktivierungslink und könnt die Mitgliederbereiche einsehen.

Liebe Grüße
eure Leonie ♥

Zur Werkzeugleiste springen